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Jana Voigt

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Broschüre der BZÄK und KZBV zur zahnärztlichen Patientenberatung

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Aufbau und Struktur einer Patientenberatung

Zahnärztliche Patientenberatung in Mecklenburg-Vorpommern

Patientenberatung im Sinne einer fachkompetenten Information von neutraler Seite spielt auch in Mecklenburg-Vorpommern im System der zahnärztlichen Versorgung eine wichtige Rolle. Die Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern hat sich schon früh auf die wachsenden Informations- und Beratungsbedürfnisse der Patienten eingestellt und eine entsprechende Beratungsstelle im Oktober 1995 eingerichtet.

Entsprechend dem ethischen Selbstverständnis des zahnärztlichen Berufes als Heilberuf stellt er sich der Aufgabe, die Rechte der Patienten aktiv aufzunehmen.

Das Bedürfnis der Zahnarztpatienten nach Information wird immer größer. Mit der bloßen Behandlung durch den Zahnarzt ist es nicht getan. Der Patient will mehr: Eine Aufklärung und mehr Informationen über die Möglichkeiten, aber auch die Risiken der zahnärztlichen Behandlung. Das Themenspektrum der offenen Fragen reicht von Allergien, Chirurgie, Ästhetik, Hypnose, Zusatzversicherungen bis hin zu Regressansprüchen. Sehr oft ist es aber auch nötig, die richtigen Verfahrenswege bei Beschwerden oder Unzufriedenheiten mit dem Zahnarzt zu kennen. Vor allem sind auch ein wachsendes Gesundheitsbewusstsein und der Wunsch nach mehr Transparenz im Gesundheitsmarkt Gründe, sich informieren zu wollen und – mit den richtigen Informationen im Hintergrund – eigenständig und eigenverantwortlich zu entscheiden, welche Behandlung nun die richtige ist.

Ganz im Sinne des Verbraucherschutzes fungiert die zahnärztliche Patientenberatungsstelle als Anlaufstelle, die der Patient ohne Schwellenangst aufsuchen und in der er um fachlichen Rat fragen kann. Sie soll dem Patienten zum einen die Möglichkeit geben, sich über neueste Erkenntnisse der Zahnmedizin, Entwicklungstrends, Möglichkeiten und Risiken der zahnärztlichen Behandlung sowie über die in den Praxen offen gebliebenen Fragen zu informieren. Bei Beschwerden oder Unzufriedenheit mit der Behandlung oder der Rechnungslegung wird entweder eine Klärung versucht, der weitere Verfahrensweg aufgezeigt oder an eine weitere Stelle verwiesen.

Dazu hält die Zahnärztekammer Mecklenburg-Vorpommern als Körperschaft des öffentlichen Rechts entsprechend der gesetzlichen Grundlage, dem Heilberufsgesetz Mecklenburg-Vorpommerns, einen Schlichtungsausschuss vor. Zahlreiche Probleme können auf dem Wege einer Beratung allerdings schon im Vorfeld durch den zuständigen Beratungsausschuss geklärt werden.

Mit der Einführung neuer Abrechnungsmodalitäten im Zahnersatzbereich im Jahre 2005 und 2012 hat sich der Klärungsbedarf vieler Patienten deutlich erhöht. Diesen Anliegen werden Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung des Landes Mecklenburg-Vorpommern ab dem 1. November 2006 in einer gemeinsamen Beratungsstelle gerecht, die nun einen erweiterten Service unter einer Telefonnummer anbietet.